So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. (Matthäus 5, 16)

(das Segenswort der Zeugin Sabine Rempfer im Investiturgottesdienst)

Investitur von Pfarrerin Christa Albrecht am 17. Juni 2018

Mit großer Freude und Dankbarkeit durfte unsere Gemeinde am 17. Juni 2018 die Investitur von Pfarrerin Christa Albrecht auf unsere Pfarrstelle feiern. Freude, weil wir Christa Albrecht schon in den vorausgegangenen Monaten als Pfarrerin und als Mensch sehr positiv erlebt haben und wir uns auf die weitere, langfristige Zusammenarbeit mit ihr freuen. Dankbarkeit eben darum, aber auch weil die Wiederbesetzung unserer Pfarrstelle so nahtlos möglich war. Die Glocken hatten also allen Grund, langanhaltend das freudige Ereignis zu verkünden. Zuvor aber riefen sie zum feierlichen Investiturgottesdienst, wo sie von Orgel- und Posaunenklängen abgelöst wurden. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst neben Fionia Podolksi – einer D-Kurs-Schülerin unserer Pfarrerin – vom CVJM Posaunenchor Nagold und Christa Albrecht ließ es sich nicht nehmen, selbst auf ihrer angestammten Stimme auf der Trompete mitzuspielen. Aber auch aus Ober- und Unterschwandorf wurde aufgeboten, was das Singteam zu bieten hatte – verstärkt durch Teile der Konfi-Band und Konfi-Eltern 2018.  

Beeindruckend und bezeichnend war die Vorstellung von Christa Albrecht, die es vorzog, weniger über sich, als vielmehr über die Menschen zu sprechen, die ihren Lebens- und Berufsweg bis nach Ober- und Schwandorf begleitet und auch mitgeprägt haben. „Ich bin mit Paulus einer Meinung: das Weib schweige in der Gemeinde. Aber wenn es Dein Weg ist, dann unterstütz‘ ich Dich und bete für Dich …“ zitiert sie zum Beispiel einen Mann aus ihrer Heimatgemeinde in Hohenlohe.

Eine absolute Besonderheit: die Amtseinsetzung erfolgte durch Dekan Ralf Albrecht – den Ehemann von Pfarrerin Christa Albrecht, der auf Schwandorfer Gemarkung als häufig und gern gesehener Gast schon gut bekannt ist. Auch für ihn ein sehr bewegender Moment, die eigene Frau einzusetzen und ihr die Amtsverpflichtung abzunehmen. Die ist übrigens gegenseitig: auch das Besetzungsgremium/der Kirchengemeinderat und die Zeugen versprechen, die Pfarrerin in ihrer Amtsführung zu unterstützen.  

Zeugin Sabine Rempfer war schon bei der Ordination als Zeugin dabei - vor 21 Jahren in Öschingen, wo Christa Albrecht ihr Vikariat absolvierte. Sie erinnerte an die Anfänge, die schon damals vom fröhlichen Wesen und den leuchtenden Augen der jungen Vikarin geprägt waren. Einen Gruß an die Öschinger gab ihr die Pfarrerin mit auf den Weg: sie solle bitte ausrichten, die Entscheidung für ihren späteren Mann Ralf Albrecht sei goldrichtig gewesen.

Grußworte von Bürgermeister Andreas Hölzlberger und von Jens Kohler für die örtlichen Vereine und Feuerwehren machten die tiefe Verbundenheit des örtlichen Gemeinswesens mit der Kirchengemeinde deutlich. Pfarrerin Christa Albrecht fühlte sich geradezu in den Arm genommen bei den Worten: „Wir nehmen sie mit offenen Armen auf.“

Schön, dass wir diesen Gottesdienst, dessen geistlicher Anspruch – die Predigt hielt Pfarrerin Christa Albrecht – einen eigenen Bericht wert wäre und hier zu kurz kommt, über unsere Gemeinde hinaus mit zahlreichen Gästen aus der weiteren Region feiern durften. Und natürlich mit Eltern und Familie unserer Pfarrfamilie, die gerne die weite Anreise auf sich genommen haben.  

Auch das Wetter hatte ein Einsehen und empfing die Gottesdienstgemeinde mit strahlendem Sonnenschein zum Ständerling im Gemeindehausgarten, wo kühle Getränke und ein kleiner Imbiss zum Verweilen einluden. Gelegenheit zur Begegnung mit der Pfarrfamilie, der Gemeinde und den zahlreich angereisten Gästen.