Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu betrachten. (Psalm 27, 4)

Mitarbeit im Gottesdienst - sonntags und auch sonst ...

Mitarbeit im Liturgie-Team heißt, einen aktiven Beitrag im Ablauf des Gottesdienstes einzubringen.  Die Möglichkeiten sind vielfältig: zum Beispiel die Schriftlesung vorzutragen (d.h. einen vorgegebenen Bibeltext zu verlesen), bei einem Anspiel (d.h. einem kurzen "Theaterstück") mitzumachen oder ein Gebet zu sprechen, zum Beispiel im Rahmen der Fürbitte. Das kann im klassischen Gottesdienst, oder z.B. auch in der Ökumenischen Abendandacht in der Marienkapelle sein.
Die Texte sind in der Regel vorgegeben und müssen "nur" vorgetragen werden. Aber auch für das Einbringen eigener Texte und Gedanken ist in Abstimmung mit Pfarrerin Christa Albrecht natürlich Raum.
Die Termine werden meist schon langfristig eingeplant und dank des großen Teams ist man auch nicht allzu oft an der Reihe.

Neben der Mitwirkung in den Gottesdiensten gibt es im Jahreslauf auch immer wieder Gelegenheit, selbständige Andachten zu halten - beispielsweise beim Adventskalender. Auch dort ist man natürlich nie alleine gelassen! Es gibt immer Vorlagen, an denen man sich orientieren kann - und auf eigenen Wunsch noch ausreichend Raum für die eigene Kreativität.

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Noch ein bisschen Theorie: was bedeutet eigentlich Liturgie?

Der Begriff Liturgie bezeichnet die Ordnung und Gesamtheit des christlichen Gottesdienstes und stammt aus dem Griechischen: leiturgía: Öffentlicher Dienst – laós: Volk, Volksmenge – érgon: Werk, Dienst.

Die Liturgie umfasst das gesamte gottesdienstliche Geschehen: Gebet, Lesung und Auslegung, Gesang, Musik, Gestik, Bewegung und Gewänder, Raum und Geräte, Symbole und Symbolhandlungen, die Spendung von Sakramenten.

Liturgie bedeutet Dienstleistung, den Dienst der Verehrung: Gott dient uns. Und wir dienen Gott. Im engeren Sinne beschreibt Liturgie den Ablauf des Gottesdienstes, insbesondere den Teil, der zwischen dem Liturgen und der Gemeinde mit Wechselgesängen, Lesungen und Gebeten verläuft.