Diese Unterstützung ist ja wie ein Gottesdienst. Sie hilft nicht nur dem Mangel ab, (...). Sie ist auch deshalb so wertvoll, weil sie so große Dankbarkeit gegenüber Gott auslöst. (2. Korinther 9, 12)

Projekt "Jugendreferentin für Ober- und Unterschwandorf"

Wir alle haben es gemerkt: eine strukturierte Jugendarbeit ist schwierig. Mal hat man kleine Jahrgänge, die eine gute Arbeit mühsam machen. Mal sind es die Mitarbeiter, die fehlen. Und wenn sich junge Menschen engagieren, braucht es Unterstützung und Anleitung, um sie zu fähigen und verantwortlichen Mitarbeitenden zu entwickeln.
Anfang letzten Jahres hatten wir von jedem der Probleme etwas und die Möglichkeit, uns an einer Jugendreferentenstelle des Evang. Jugendwerkes Nagold zu beteiligen.

Seit März 2017 gehört Bezirksjugendreferentin Hannah Rentschler nun zum Gemeindeleben und wir staunen dankbar, wie gut sich manches seither entwickelt hat: sie unterstützt und begleitet die Mitarbeiter der Jungschar, leitet den von ihr wiederbelebten Jugendkreis JUKS und vernetzt die Jugendgruppen untereinander und mit der Konfirmandenarbeit. Dort ist sie ebenfalls eine große Unterstützung für Pfarrerin Christa Albrecht, zum Beispiel bei der Planung und Durchführung des Konfirmandenwochenendes und der Konfirmation.

Nun gilt es diese positive Entwicklung zu festigen. Aber auch neu entstandene Herausforderungen zu lösen: so steht die Neugestaltung von Kinderstunde und Kinderkirche auf dem Programm, die beide derzeit ruhen, so dass wir zwischen Krabbelgruppe und Jungschar aktuell kein tragfähiges Angebot für Kinder dieser wichtigen Altersgruppe von drei bis neun Jahren haben.

Beides – der Blick auf das Erreichte und die aktuellen Notwendigkeiten sind maßgeblich für die Entscheidung, das Projekt um zunächst ein weiteres Jahr zu verlängern. Wir sind sehr dankbar, dass dies weiterhin mit Hannah Rentschler möglich ist.

Und die Finanzierung?

Arbeitsmittel am Arbeitsplatz

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Tja, das liebe Geld … Ganz bewusst haben wir das Projekt in der ersten Phase hauptsächlich aus Rücklagen finanziert. Das war als Anschubfinanzierung vertretbar – für längere Zeit ist das aber nicht machbar. Unsere Zuweisungen aus Kirchensteuermitteln decken die nötigsten Maßnahmen, um die Gemeinde „am Laufen“ zu halten und die Gebäude zu erhalten. Für zusätzliche Personalkosten ist kein Spielraum; Jugendreferenten werden auch in den anderen Gemeinden der Region aus Spenden finanziert.
Wir gehen für die Verlängerung des Projektes in die Verpflichtung für anteilige Personalkosten. Dafür brauchen wir Planungssicherheit. Jeder noch so kleine Betrag ist uns willkommen. Wir freuen uns aber sehr, wenn wir damit für einige Zeit kalkulieren können und bitten deshalb herzlich um eine Unterstützung für die Projektlaufzeit. Dabei sind die Beträge gar nicht so hoch. Auch als kleine Kirchengemeinde sollte es uns doch gelingen, gemeinsam die noch fehlenden 350 € im Monat zu stemmen.

Ein Gedanke dazu: Wenn sich nur 18 Freunde der Jugendarbeit finden, die im Monat zwischen 5 und 50 € geben, wäre es schon geschafft: 3 x 50 €, 4 x 30 €, 5 x 10 € und 6 x 5 € - vielleicht finden Sie einen Betrag, der Ihnen nicht weh tut? Unserer Jugend tut er gut.

 

 

Flyer mit Spendenzusage für Kurzentschlossene