„Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.“ 1. Petrus 3, 15

Umfrage in der Gemeinde 2019

Petrus schreibt in 1. Petrus 3, 15: „Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.“

Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann – das kennen wir aus dem FF. Petrus verbindet hier aber etwas ganz anderes damit. Christen sind für ihn die Hoffnung in Person. Und das soll nach außen auch sichtbar werden. Und zwar im Tun des Guten! Hoffnung drückt sich immer liebend für einen a nderen aus. Und wenn wir gefragt werden, warum wir uns z.B. als Kirchengemeinderätin oder als Kirchengemeinderat gerne in unserer Gemeinde engagieren, warum wir gerne in diese Gruppe gehen, irgendwo in der Gemeinde mitarbeiten, gerne zu der einen oder anderen Veranstaltung gehen, den Gottesdienst am Sonntag besuchen, dann – so Petrus – sollen wir bereit sein, unseren Glauben und unsere Hoffnung – das, was in uns „brennt“ - begründet zu erklären.

 

Deswegen haben wir einmal gefragt - und folgende Statements, Antworten und Reaktionen erhalten – und dabei durfte man auch sagen, was ärgert oder wo der Schuh drückt und und und…

 

Warum ich mich gerne als Kirchengemeinderätin oder als Kirchengemeinderat in meiner Gemeinde engagiere:

-weil ich die Interessen der Gemeindeglieder mit vertrete.

-damit unser Gemeindeleben rund läuft!

-weil es mir wichtig ist, für eine wachsende Kirche mitzubestimmen.

-weil es mir wichtig ist, den Verantwortlichen im Gottesdienst, in den Diensten, Gruppen und Kreisen einen verlässlichen Rahmen zu bieten, ihnen den Rücken frei zu halten, damit man sich dort auf das konzentrieren kann, auf was es ankommt: auf das Evangelium und auf die Menschen.

-dass wir uns dabei mit unseren Stärken im KGR ergänzen, verlassen und wertschätzen, macht uns diese Aufgabe leicht.

 

Warum ich gerne eine Gruppe leite:

-weil kein anderer da ist.

-bin gerne dabei und arbeite mit.

-weil jemand gesagt hat, du musst es mindestens 15 Jahre aushalten.

-weil es mir sehr viel Spaß macht, mit Kindern und Menschen zu arbeiten.

-weil ich Kinder mag und mir die Arbeit in der Kinderkirche mit ihnen Spaß macht.

-weil es mir Freude macht, die Kinder glücklich zu sehen.

 

Warum ich gerne mitarbeite:

-weil ich das gerne tue.

-weil ich gerne für die Gemeinschaft was mache.

-weil es Spaß macht und ich mach es gerne.

-wegen der Gemeinschaft mit anderen Mitarbeitenden und Teilnehmenden.

-weil ich gerne Verantwortung übernehme.

-weil ich Kinder und Musicals mag und das Weihnachtsmusical mal etwas anderes ist.

-weil es mir Spaß macht, in der Jungschar mitzuarbeiten.

-weil es mir wichtig ist, den Kindern in der Jungschar von Gott zu erzählen.

-weil es mich froh macht, mich aktiv einzubringen – auch wenn ich mit Herzklopfen vorne stehe.

 

Warum ich in unserer Gemeinde gerne haupt- und/oder nebenamtlich arbeite:

-weil ich das gerne tue.

-weil wir im Team sind.

-weil es Freude macht mitzuhelfen.

-weil ich etwas für die Gemeinde tun konnte, was kein anderer gemacht hätte.

-weil ich gerne helfe.

-weil ich es schön finde, den Beruf mit dem Glauben zu vereinen.

-weil mir die Arbeit in und mit der Gemeinde sehr viel Freude bereitet.

-weil ich mich mit anderen super verstehe und mit großer Freude dabei bin.

 

Warum ich gerne in Jungschar gehe:

-weil es viel Spaß macht.

-weil es immer amüsant ist.

-weil es cool ist.

-weil es empfehlenswert ist.

-weil es immer lustig ist.

-wegen dem Missionsauftrag.

-weil es wichtig ist und Spaß macht, von Gottes Liebe und seinen Geschichten zu erzählen.

 

Warum ich gerne in Konfis gehe:

-weil man etwas von Gott erfährt.

-weil Mama das will.

-wegen Gott.

-wegen dem Geld.

-wegen dem Glauben.

-weil es voll Spaß macht.

 

Warum ich gerne in JUKS gehe:

-weils Spaß macht.

-weils witzig ist.

-weil wir über coole Themen reden.

-weil es einen erfrischenden Impuls gibt.

-wegen dem Missionsauftrag.

-weil die Leute cool sind.

-weil es wichtig ist und Spaß macht, von Gottes Liebe und seinen Geschichten zu erzählen.

 

Warum ich gerne im Singteam mitsinge:

-weil ich gerne singe.

-weil es mir sehr große Freude bereitet, vor Zuhörern Gott zu loben und zu preisen.

-weil es Freude macht, hier mitzusingen. Ganz unkompliziert, auf die Anlässe zugespitzt und deshalb ohne regelmäßige Probenarbeit. Das Ganze auf einem leichten Niveau, auf dem (fast) jeder mitmachen kann.

 

Warum ich gerne im Hauskreis/Liebenzeller Gemeinschaft/Gesprächskreis bin:

-weil ich mit anderen über den Glauben reden kann.

-weil es mir gut tut.

-weil das Austauschen über einen Bibelvers untereinander mir besseres Verstehen gibt und somit ein großer Gewinn für mich ist.

 

Warum ich gerne zum Frauenkreis/Frauenfrühstück gehe:

-will ich da gerne bin.

-weil es gute Impulse gibt.

-weil immer so interessante Referentinnen mit tollen Themen beim Frühstück eingeladen sind.

-weil ich immer etwas lehr- und hilfreiches für meine Alltag mitnehme, egal über welches Thema die Referentin spricht.

 

Warum ich gerne im Seniorenkreis bin:

-weil er abwechslungsreich gestaltet wird.

-weil ich gerne mit alten Menschen zusammen bin.

-sonst wären wir nicht hier!

-weil ich gerne singe!

-weil es eine gute Gemeinschaft ist.

-weil es hier Unterhaltung gibt.

-weil man sich sieht.

-weil man das Neueste aus dem Flecken erfährt.

-weil es immer nur Gutes zum Essen und zum Trinken gibt.

-wegen der guten Impulse.

-wegen dem Mut zum Alltag.

-wegen den schönen Ausflügen.

-wegen dem Sommerfest.

-wegen der Adventsfeier.

-weil die Ausflüge so gestaltet werden, dass man es bewältigen kann.

 

Warum ich gerne bei einer Veranstaltung dabei bin:

-weil Gymnastik und Bewegung gut tut.

-weil es beim Kaffeenachmittag Gutes zu essen gibt.

-weil Bibelabende sehr spannend sind. Das Austauschen hinterher machts nochmals interessanter.

-weil die Allianzgebetswoche hilfreich ist, auch wenn ich mich nicht traue, laut Fürbitte und Dank zu beten.

 

Warum ich gerne am Sonntagmorgen in den Gottesdienst gehe:

-weil es ganz wichtig ist.

-weil man unter das Wort kommt.

-weil man Kraft schöpfen kann.

-wegen der Gemeinschaft.

-weil man schöne Lieder singt – besonders die, die man gut kennt.

-wegen dem Segen.

-wegen der persönlichen Segnung.

-wegen dem Singen.

-weil er interessant gestaltet ist und man immer wieder Neues mitnehmen kann.

-weil es gut für den Alltag ist.

-wegen dem wöchentlichen Input.

-um Kraft für die neue Woche zu sammeln.

-weil ich mich freue, Gottes Wort zu hören.

-weil ich mich freue, Gottes Segen zu empfangen.

-weil ich mich auf Begegnungen mit anderen Gottesdienstbesuchern freue.

-weil ich mich auf den liebevoll geschmückten Altartisch freue.

-wegen Frau Albrecht

-Abladen und Auftanken – beides geht gut am Sonntagmorgen bei Musik, Gesang und Gebet. Dabei kann ich Gedanken aus Predigt und Liturgie mit in die neue Woche nehmen. Und ganz nebenbei noch Menschen aus der Gemeinde sehen – auch der Plausch unterm Kirchturm tut gut und gehört dazu.

 

Was mich an meiner Kirche ärgert:

-wenn jemand reinredet.

-dass Abendmahl alle 4 Wochen ist.

-wenn man bei etwas, was einem gefällt, nicht klatscht.

-dass man einschläft.

-dass so wenig Leute da sind.

-dass die Predigt so lang geht.

-nichts.

-teilweise „falsche“ Menschen.

-die oft sehr geringe Besucherzahl, besonders die junge Generation.

-leider auch manche, denen man Ehrlichkeit nicht so abspürt.

-die doch vielen Kirchenaustritte in jüngster Zeit.

-als verfasste Kirche sind wir an vielen Stellen zu verwaltungslastig. Das bindet Kräfte und verstellt oft auch den Blick für das, was wirklich nötig ist.

 

Was ich mir in meiner Kirche wünsche:

-mehr Kirchgänger

-dass ich besser hören könnte

-dass alle leise sind.

-größeren Besuch des Gottesdienstes.

-dass junge Leute kommen.

-dass Ex-Konfis kommen.

-Frühstück.

-mehr Aktionen für Kinder- und Jugendgruppen.

-mehr Jüngere.

-mehr Aktionen für junge Menschen.

-mehr „normale“ Gottesdienste, d.h. weniger Abendmahl, Taufe und persönliche Segnung.

-höhere Besucherzahl grad junger Menschen.

-ehrliches Umgehen untereinander und füreinander.

-Mitfreuen und Mitleiden untereinander.

-dass wir die Balance halten: zeitgemäß für Menschen in der Breite der Gesellschaft da zu sein, ohne unseren Auftrag dem Zeitgeist unterzuordnen.

 

Meine Kirche begeistert mich, weil …

…es immer wieder neue Ideen gibt, die umgesetzt werden.

…alles immer gut vorbereitet ist.

…es über Jesus und Gott geht.

…wir eine eigene Pfarrerin haben.

…die Kirche vor Ort ist.

…Gott uns anspricht und wir im Glauben wachsen.

…Frau Albrecht uns begeistert.

…ich mich geborgen fühle.

…wir selbständig sind und Gemeinschaft vor Ort haben.

…wir eine tolle Pfarrerin haben.

…wir Gemeinschaft pflegen mit denen, die man kennt.

…es eine sehr tolle Gemeinde ist.

…die Pfarrer nett sind.

…sie cool ist.

…die Gemeinschaft gut tut.

…die Bereitschaft zum Wandel da ist.

…es ein gutes Miteinander gibt.

…inhaltlich sehr wertvolle Predigten stattfinden.

…schöne Lieder gesungen werden.

…auf Gottes Wort hören und seinen Willen tun nur Bereicherung und unendlicher Gewinn für mein Leben ist.

…wir fest in der Mitte unserer Ortschaften verankert sind und offen für jeden. Das bietet einen leichten Zugang zu unseren Angeboten; wir bieten ein Gemeindeleben für alle. Und selbst wenn mal lange Zeit distanziert war: in persönlich schwierigen Zeiten, Krisen oder Notfällen sind wir da, ganz ohne Eintrittshürde.